Martin Schmitz Verlag

Lucius Burckhardt | Website | Pressedownload

Lucius Burckhardt / Markus Kutter
Wir selber bauen unsre Stadt
Ein Hinweis auf die Möglichkeiten staatlicher Baupolitik
Vorwort von Max Frisch
Herausgegeben von Markus Ritter und Martin Schmitz
120 Seiten
ISBN 978-3-927795-52-5
Euro 16.80

Das Buch mit dem provokanten Titel, das die beiden Herausgeber Markus Ritter und Martin Schmitz nach über 60 Jahren erneut vorlegen, erschien erstmals im Herbst 1953 im Verlag von Felix Handschin in Basel. Es behandelt einen Fragenkomplex, der die beiden Autoren Lucius Burckhardt und Markus Kutter in ihrer Heimatstadt Basel in den fünf Jahren zuvor mächtig umgetrieben hatte: Warum überlässt die Gesellschaft die Stadtplanung den Liegenschaftsspekulanten und Beamten der Bauverwaltung? Woher kommt es, dass die Stadtentwicklung so stark von verborgenen Kapitalinteressen, und nicht von den Anforderungen der Bewohnerschaft gelenkt wird? Diese wäre doch fähig und wohl auch interessiert, ihre Stadt selber zu bauen! Aber ihre Interessen setzen sich nicht durch. Und wenn sie organisiert sind in Vereinen und Verbänden, sind sie gegenüber der Groß-Spekulation wehrlos. Die Frage lautet also: Wie entsteht der Entwurf für die Planung einer Stadt, der Gültigkeit beanspruchen darf und nicht verworfen werden muss? Die trotzige Programmatik des „Wir selber bauen unsre Stadt“ wird später als bohrende Frage formuliert, die Lucius Burckhardt immer wieder aufruft: Wer plant die Planung?

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Lucius Burckhardt
Wer plant die Planung?
Architektur, Politik und Mensch
Herausgegeben von Jesko Fezer und Martin Schmitz
360 Seiten
ISBN 978-3-927795-39-6
Euro 18.80

Lucius Burckhardt (1925-2003) setzte sich seit den 1950er Jahren mit dem Planen und Bauen in der Demokratie auseinander. Seine scharfen Beobachtungen und kritischen Analysen haben die Gestaltung unserer Umwelt, die Lehre in den planenden Berufen und das Verständnis von Stadt grundlegend beeinflußt. Zwischen mächtigen ökonomischen Interessen und widerstreitenden politischen Ansprüchen werden seine Forschungen für das Wohl einer Gesamtbevölkerung unentbehrlich sein, wann immer geplant, gestaltet, gebaut und gewohnt wird. Dieses Buch ordnet eine Auswahl seiner Texte neu und legt einen Pfad durch die Planungstheorie von Lucius Burckhardt.

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Lucius Burckhardt
Warum ist Landschaft schön?
Die Spaziergangswissenschaft
Herausgegeben von Markus Ritter und Martin Schmitz
Anstelle eines Vorwortes: Hans Ulrich Obrist im Gespräch
mit A
nnemarie & Lucius Burckhardt
360 Seiten, Fotos
ISBN 978-3-927795-42-6
Euro 18.80

Lucius Burckhardt begründete in den 1980er Jahren die Promenadologie, die Spaziergangswissenschaft oder engl. auch Strollology. Das neue Fach entwickelte er zu einer komplexen und weitblickenden Planungs- und Gestaltungswissenschaft. Die Promenadologie ist der Ausgangspunkt für eine realistische Haltung zur Wahrnehmung und Wirklichkeit, für ein anderes Verständnis von Landschaft und urbanem Raum, sowie für eine neue Architektur und Planung. Dieses Buch führt anhand einer Auswahl der Texte von Lucius Burckhardt über Landschaft, Natur und Ästhetik in die Grundlagen und die Theorie der Spaziergangswissenschaft ein.

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Lucius Burckhardt
Design ist unsichtbar
Entwurf, Gesellschaft und Pädagogik
Herausgegeben von Silvan Blumenthal und Martin Schmitz
360 Seiten, Abbildungen
ISBN 978-3-927795-61-7
Euro 18.80

Lucius Burckhardt (1925-2003) erweiterte mit seiner Formel „Design ist unsichtbar“ den Designbegriff. Was nutzt die schönste Straßenbahn, wenn sie nachts nicht fährt? Der Schweizer Soziologe und Erfinder der Spaziergangswissenschaft plädierte für die Einbeziehung des Fahrplans bzw. unsichtbarer sozialer Zusammenhänge, Lebensformen und Handlungsweisen in den Entwurf und die Gestaltung. Das zieht nicht nur eine komplexere Wahrnehmung und Formgebung unserer Umwelt nach sich, sondern führt zwangsläufig auch zu anderen Formen der Ausbildung und neuen Lehrstoffen in den entwerfenden Berufen Architektur, Planung oder Design. Dieses Buch versammelt Texte von Lucius Burckhardt zur Gestaltung und Lehre, die seit 1960 entstanden sind.

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Lucius Burckhardt
Der kleinstmögliche Eingriff
Herausgegeben von Markus Ritter und Martin Schmitz
192 Seiten, farbige Abbildungen
ISBN 978-3-927795-66-2
Euro 16.80

Lucius Burckhardt (1925–2003) schrieb dieses Buch bereits Anfang der 1980er Jahre. Die Idee vom kleinstmöglichen Eingriff durchzieht sein gesamtes Werk, von der Urbanismuskritik bis zur Spaziergangswissenschaft. Der „kleinstmögliche Eingriff“ steht für ein Stück neue Planungstheorie, die auf der Ebene der Landschaftsgestaltung davon ausgeht, dass es zwei „Landschaften“ gibt, die real sichtbare, und die in unseren Köpfen. Die Theorie des kleinsten Eingriffs bedeutet, nicht mit gewaltigen Mitteln in die bestehende Umgebung einzugreifen, sondern diejenigen Eingriffe sind nach Lucius Burckhardt die wirkungsvollsten, die auf das Landschaftsbild in unseren Köpfen einwirken und ein ästhetisches Verständnis der Umwelt erzeugen. Diese Formel wendet der Schweizer Soziologe auf das gesamte Bauwesen an.

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